Come, come, whoever you are.
Wanderer, worshiper, lover of leaving. It doesn’t matter. Ours is not a caravan of despair.
Come, even if you have broken your vows a thousand times.
Come, yet again, come, come.

(Rumi)

(Übersetzung siehe unten)

Ihr lieben, wunderbaren Tänzerinnen und Tänzer der Sonntag-Morgende.

Hier ist ein Brief von uns für euch mit den Neuigkeiten vom Juli 2018:

Endlich möchten wir uns bei euch wieder melden und euch berichten, wie es nun, nach verschiedenen inneren Bewegungen, bei uns aussieht: Prayerdance wird in den nächsten Monaten nicht stattfinden.

Das ist auf unterschiedliche Weise jetzt so entstanden. Wir beschreiben jede kurz unsere Beweggründe:
Ich, Ursula, brauche an den Sonntag-Morgenden zurzeit für mich persönlich etwas anderes und habe mich entschieden ganz mit den prayerdance-Sonntagen aufzuhören.
Nach einem Moment des Bedauerns war für mich, Aniketa, klar, die Sonntage weiterzuführen. Gleichzeitig kam der Ruf, die 1. und 3. Samstag-Abende zu füllen, da toc zum Sommer aufhören wird. Alles parallel wäre im Moment zuviel für mich und ich habe mich für die Samstag-Abende entschieden, die wir zu viert gestalten wollen (Aniketa, Benno, János, Ursula).
Ich wünsche mir, das Tanzen am Sonntag-Morgen wieder aufzunehmen, weiß aber nicht, wann das sein wird.

Wir möchten uns von Herzen bei euch bedanken – für euer Vertrauen, für euer Kommen, für euer Tanzen, die Ehrlichkeit der gemeinsamen Tänze und des Zusammen Seins. Es war auch für uns ein besonderer Raum.
Wenn ihr Lust habt, von uns Infos zu den Samstag-Abenden oder zu anderen Tanz-Veranstaltungen zu bekommen, schreibt uns bitte eine ausdrückliche mail. (Wir werden keine, der bei prayerdance notierten Adressen anderweitig verwenden.)

Mit Grüßen von Herzen und funkelnden Erinnerungen,
Aniketa und Ursula

 

hier folgt nun die Beschreibung des prayerdance-Angebotes – auch wenn es momentan Pause hat!

Liebe Tanzfreunde, liebe Interessierte und Neugierige!

Herzlich willkommen bei unserem Tanzangebot.

prayerdance – was das Tanzen am Sonntag-Morgen für uns ausmacht:

Achtsamkeit und Respekt sind die Basis unseres Zusammenseins. In diesem Raum darfst du so sein, wie du bist. Du bist eingeladen deine Bewegungen zu finden, deinen Impulsen nachzugehen und deine Gefühle zu tanzen, getragen durch zwei lange Bögen Musik, die dich durch unterschiedliche Stimmungen begleiten. Wir dürfen all unsere Anteile und was auch immer uns bewegt, mit uns haben, sei es schwer oder leicht, laut oder leise, groß oder klein.

Der Zeitpunkt – der Sonntag morgen – schenkt uns dazu einen besonderen Beitrag: seine spezielle Energie, seine spirituelle Qualität. Gebet und Allverbundenheit sind präsent und tragen dich auf ihre Weise durchs Tanzen. Vielleicht möchtest du dich tanzend auf Segen von anderswo einlassen, vielleicht möchtest du nach innen lauschen und deinem Herzen und deiner Seele folgend in Kontakt mit dem Universum und mit dem Göttlichen sein.

Das heißt aber nicht unbedingt, dass wir in uns gekehrt oder alleine tanzen – auch Freude, Begeisterung, Lebendigkeit gehören zum göttlichen Kosmos, auch Begegnung kann ein Impuls und ein Herzensbedürfnis sein, auch Kontakt mit anderen Menschen kann Gebet sein. Wir wissen vorher nicht, was „Gebet“ wirklich für uns sein mag. Komm und finde es heraus! Prayerdance lädt dich ein, dein Gebet zu finden und deinen Ausdruck dafür zu entdecken.

Wir freuen uns auf besondere Stunden mit euch.

Übersetzung des Rumi-Textes:
Komm, komm, wer auch immer du bist.
Du, der du durch die Welt gehst auf deiner Suche nach Gott,
du, der du immer wieder deinen Pfad verlässt.
Das macht alles nichts. Wir laufen nicht mit gesenkten
Köpfen hintereinander her und verzweifeln.
Auch wenn du deine Schwüre 1000mal gebrochen hast.
Komm. Ich sage es immer wieder. Komm, komm.